Spardosen und Sparschweine

Wann und wo die erste Spardose (auch Sparbüchse genannt) erfunden worden ist, läßt sich nicht feststellen. Die Spardose hat aber eine lange Geschichte und bis in die 70-er Jahre auch eine nicht zu unterschätzende wirtschaftliche Bedeutung im Sparkassenwesen. Sparkassen, Volksbanken, selbst die Großbanken verteilten eiserne Spardosen, zu denen nur die Bank den Schlüssel hatte. Wenn die Dose zur Bank gebracht wurde, hoffte diese, dass die Spargroschen und Markstücke auf ein Sparbuch eingezahlt werden würden. Da Kleinvieh auch Mist macht, kamen so Millionenbeträge zusammen, mit denen die Geldinstitute "arbeiten" konnten. Einige dieser Spardosen befinden sich im Fundus des Deutschen Dosen-Museums - aber natürlich auch hunderte von "normalen" Spardosen aus Keramik, Porzellan, Blech und sogar aus Holz. Darunter Raritäten und Kuriositäten. Von der Spardose zum Sparschwein ist es nur ein kleiner Sprung. Und da Kinder in einem Museum auch etwas sehen wollen, das ihnen Spaß macht, wird das Deutsche Dosen-Museum auch Sparschweine zeigen, zumal das Sparschwein eine deutsche Erfindung sein dürfte. Das älteste Sparschwein wurde auf Burg Schweinheim (bei Euskirchen) gefunden, siehe (www.sparschweinschutz.de)