fertighaus.de

Ein Museum für Dosen? Spannend wie nie!

Ein Museum für Dosen? Was soll das denn, werden viele im ersten Moment fragen. Denkt man ein wenig nach, wird das Thema aber richtig spannend. Dosen sind handliche Behälter mit Deckel aus sehr unterschiedlichen Materialien. Und sie sind so alt wie die Menschheit selbst. Unsere Urväter fertigten sie aus Holz und Stein an, später aus Bronze. Und aus diesen Materialien werden sie auch heute noch gefertigt. Dann wurde das Porzellan entdeckt und Dosen - speziell Tabatieren und Bonbonnieren - geschaffen, die kunstfertig bemalt und Geschenke von und für Könige waren. Pozellandosen aus vergangenen Jahrhunderten können heute einen sechsstelligen Wert haben!
Dosen aus Metall und Edelmetall kamen hinzu, teilweise reich verziert mit Edelsteinen oder Emaille. Dosen prägten ganze Epochen. Von etwa 1880 bis in die Jetztzeit tragen vor allem Frauen kunstvolle Pillendosen in ihren Taschen. Die Kaiserzeit ist ohne Puderdosen ebenso undenkbar, wie die "Goldenen Twenties" ohne Zigarettendosen. Die waren einerseits aus Gold oder Silber, zumindest aus versilbertem Blech, andererseits aus bunt bedrucktem Blech und dienten als Verkaufspackung von Zigaretten. Bis in die 60-er Jahre trugen Damen schlanke, Herren etwas größere Zigarettendosen mit sich (sofern sie Raucher/innen waren). Ob Pillen- oder Zigarettendosen - sie sind begehrte Sammelobjekte geworden.
Jedes Epoche hat ihren eigenen Stil, der sich auch auf Zuckerdosen als Bestandteil eines Kaffee-Service zeigt. Wer sein Auge etwas einübt, kann bestimmen, welche Zuckerdose aus dem Biedermeier, aus dem Jugendstil oder aus dem Art Deco stammt - Irrtümer eingeschlossen, denn viele klassische Muster wurden und werden als Replikate immer wieder neu auf den Markt gebracht. Waren die Stilrichtungen bis etwa 1930 noch einer Epoche zuzuordnen, die zwanzig, dreißig und mehr Jahre dauerte, so wechselten die Stilrichtungen ab den 50-er Jahren alle fünf bis zehn Jahre, jedenfalls in der BRD. In der früheren DDR überlebten die Dekore aus der Massenproduktion dann wieder 20 und 30 Jahre.
Aus Tee- und Kaffeedosen läßt sich ein Teil der Geschichte des deutschen Imports und des deutschen Groß- und Einzelhandels rekonstruieren. Auch diese sind zu einem Sammelgebiet geworden, in dem gelegentlich für eine "alte Blechdose" mehrere hundert Euro gezahlt wird. Zum Arbeiter- und Kleinbürger-Haushalt zwischen 1890 und etwa 1955 gehörten Vorratsdosen aus Keramik oder Porzellan. Auf denen stand "Gries", "Graupen" oder "Zucker" - und solange die Hausfrau noch Vorräte hatte, konnte sie ihre Familie einige Tage ernährungsmäßig über Wasser halten. Heute sind diese Dosen Deko-Objekte und solche Vorratsdosen werden auch wieder neu produziert für nostalgische Gemüter.
Dosen aus Kunststoff sind heutzutage allgegenwärtig. Man denke an Frischhaltedosen, mit denen sogar eine ganz neue Verkaufsform aufkam: Die Tupper-Party, auf denen Hausfrauen nach US-Vorbild eine Party in ihrer eigenen Wohnung veranstalten mit dem Ziel, anderen Frauen die Dosen zu verkaufen. Natürlich gehen Kinder auch heute noch mit der Butterbrotdose in die Schule. Und an Dosen für kosmetische Präparate, die von den Herstellern jedoch als "Tiegel" in den Verkauf gebracht werden, Ist wahrhaftig kein Mangel. Dass der Bezeichnung "Tiegel" natürlich Blödsinn ist, denn Tiegel haben keine Deckel, sei als Randbemerkung gestattet.
Die Seifendose hat inzwischen fast ausgedient. Man duscht sich eben mit Gelen und Schäumen aus der Plastikflasche. Wer denkt daran, dass der erste allgemein verwendete Kunststoff Bakelit® war? Damit hat der Siegeszug der Kunststoffe eingesetzt. Zeitweise war eine Bakelitdose teurer als eine aus Porzellan. Das ist heute genauso, denn Bakelit ist ein brüchiges Material. Was aus den 20- er und 30-er Jahren noch zu haben ist, kann den Preis einer Dose aus Meißner Porzellan durchaus übertreffen.
Ohne Dose kann die Menschheit eigentlich kaum existieren. Die Konservendose steht nicht nur in jedem Supermarkt, sondern wird auch an Hungernde und Katastropfenopfer in aller Welt ausgeteilt. Der 2. Weltkrieg wurde, einem Ondit zufolge, von der Corned-Beef-Dose der US-Armee gewonnen, deren Soldaten nie hungern mußten. Eines der berühmtesten Kunstwerke unserer Zeit stellt eine Konservendose dar - Andy Wharhols Campbell's Soup. Heute werden Uhren, Krawatten und Geschenkartikel in glänzende oder bedruckte Dosen gesteckt, nicht um den Inhalt zu schonen, sondern einzig aus Designgründen. Und auch die Keramik-Vorratsdose von 1905 hat einen neuzeitlichen Bruder. Vorratsdosen in coolem Design aus Glas oder Aluminium findet man in jedem Geschenkeshop.
Frohe Ostern
Campbell's Suppen Campbell's Suppen bilden das Motiv einer Serie von Bildern des US-Popart-Künstlers Andy Warhol. Die verschiedenen Motive sind als Poster bzw. Kunstdruck erhältlich über www.kunst-fuer-alle.de.
Dieses Kunst-Versandhaus hat auch verschiedene Krawatten mit Motiven von Campbell's Soups im Angebot, dito einen Wecker, einen Füllfederhalter und eine Visitenkarten"box", der neudeutschen Vokabel für Dose.
Das absolute Mücken-Chaos
Bonbonnieren haben zwar eigentlich keinen richtigen Gebrauchszweck, aber eine schöne alte Bombonniere macht sich wunderbar im Vitrinenschranks Ihres Landhauses oder Ihrer Villa. Falls Sie derzeit weder das eine, noch das andere besitzen, sollten Sie sich bei www.fertighaus.de umsehen, denn über diese führende Website sind schon viele zu Hausbesitzern geworden.
Vieles, das man genießen kann, wird in edlen Dosen angeboten. Weniger um Dosen, mehr um den Genuss als solchen geht es im Internetmagazin www.genuss.de.
Von der Spardose zum Sparschwein (oder umgekehrt) ist es nur ein kleiner Schritt. Aus diesem Grund sammelt das Deutsche Dosen-Museum auch Sparschweine. Wer mehr über diese Tiere erfahren will, klicke sich ein bei www.sparschweinschutz.de
Wer selber sein Haus ausbaut, wird die Dose richtig zu schätzen lernen. Denn Kleber und Lacke kommen aus der Dose und Nägel und Schrauben liegen in Dosen, wenn diese auch neuzeitlich als "Box""bezeichnet werden. Übrigens: über www.ausbauhaus.de findet man dutzende Haustypen, die in Eigenleistung ausgebaut werden können.
Historische Vorratsdosen mit Aufschriften wie "Hafergrütze" oder "Graupen" finden auch in modernen Küchen einen wirkungsvollen Platz. Bauanleitungen, wie man sich ein schönes Regal tischlert, findet man unter www.baumarkt.de

Selbsterhitzende Dosengerichte bietet die Website www.dauerbrot.de an. Die Dosen­gerichte wurden für das Militär entwickelt und spenden ohne Feuer und Flamme eine warme Mahlzeit.

Dauerbrot

Segensreich sind diese Dosen vor allem bei Rettungseinsätzen in Katastro­phen­fällen. Opfer und Retter können mit verschiedenen Mahl­zeiten versorgt werden, auch ein fleischfreies Currygericht ist im Angebot. Auch wer auf Reisen die Autobahnraststätte meiden oder zu einer Outdoor-Expedition aufbrechen will, wird diese Dosengerichte zu schätzen wissen.

 

Schwarzbrot und Kuchen in Dosen, das
wird nicht jedem bekannt sein. Wer aber im Caravan Richtung Süden fährt, wird bald Sehnsucht nach frischem deutschen Schwarzbrot haben – und auch nach deutschem Kuchen, denn das übermäßig

Schwarzbrot

zuckrige Backwerk aus südlichen Ländern ist nicht jedermanns Sache. Da ist es ein guter Tipp, sich an www.schwarzbrot.com zu wenden.

 
Wenn ein Trauerfall eingetreten ist
 18.04.2014
Seitenanfang  |  zurück  |  drucken  |